Felix Berner


Mein Name ist Felix Berner und ich bin ein diplomierter Designer, Fotograf und Filmemacher aus Köln. Ich habe nach meinem Abitur Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf studiert und dort mein Diplom gemacht (als es noch nicht das Bachelor- / Master – System gab). Ich bin "Freier Künstler" bzw. "Freelancer". Mich kann man buchen und zwar in all den Bereichen, welche hier auf meiner Seite dargestellt bzw. in meinem Portfolio zu finden sind. Ich möchte mich so wenig wie möglich selber anpreisen, meine Arbeiten sollen für mich sprechen. Ich arbeite schnell, gewissenhaft und gründlich. Ich bin sehr diszipliniert und in meiner Art "sehr Deutsch".

Ich liebe strukturierte Ordnung und lebe dennoch das kreative Chaos. Obgleich ich am ganzen Körper tätowiert bin, würde ich mich als konservativen Spießer beschreiben. Ich habe Stil und Geschmack und einen morbinden Hang zum düsteren. Ich liebe "Science Fiction" und "Film Noir". Meine Arbeiten stellen Brutalität und Maskulinität ebenso dar, wie fanatasievolle und sanfte Androgynität. Ein gewisser Widerspruch zeichnet mich aus. Lässt man mich machen, so wird es richtig gut, sich verkrümmen liegt mir nicht. Ich empfinde eine große Abneigung gegen "Social Media", mir einfach zu schnell, zu seicht und zu egozentrisch. Eventuell mein Generationskonflikt. Ich bevorzuge es "klassich" und entschleunigt und betreibe Kundenaquise in der analogen Welt mit echten Menschen, ohne Hashtags und Chi Chi. Ich lebe von der Weiterempfehlung und spreche HTML besser als Englisch.

ÜBER MICH

Seit ich denken kann, bin ich kreativ tätig. Als Kind zeichnete und malte ich rekordverdächtig viele Bilder. Ich lebte eher einsam und zurückgezogen in meinen Fantasiewelten und erschuf mir durch meine Kreativität spannende Geschichten, welche ich stets visualisieren musste. Bereits in sehr jungen Jahren, schenkte mir mein Vater eine Video-Kamera, mit der ich als kleiner Junge diverse Kurzgeschichten verfilmte, mit meinen Freunden als Darsteller und bereits mit einer Art Drehbuch. Die gesamte Schulzeit über, drehte ich diverse Kurzfilme. Einige davon handelten von kämpfenden Elitesoldaten im Dschungel (Garten meines Vaters), ein anderer in einer unterirdischen Basis, wo ein künstlich erbautes Tor zu einer anderen Dimension großes Unheil über die Forschungsstation brachte (Keller meines Vaters). Einige andere meiner Filme waren im Grunde eine Hommage an James Bond oder unterhaltsam wie die Wochenshow. Ich befasse mich im Grunde bis heute damit, Kurzfilme über die Themen zu drehen, die mich bereits als Kind cineastisch inspiriert und beeinflusst haben. Noch heute drehe ich am liebsten „Fan-Filme“ oder eine Hommage an Filme meiner Jugend.

Mit der Zeit verlor ich etwas das Interesse am Filmen bzw. pausierte es und kam über die faszinierende Entdeckung des Internets und über die ersten Online-Computerspiele zum Web-Designen. Ich war damals Gründer eines "Counter-Strike Clans" und gestaltete für diesen immer wieder neue Webseiten, was dazu führte, dass ich mich plötzlich mehr für Webdesign, als für die Online-Spiele interessierte. Zu dieser Zeit war ich ebenfalls fasziniert von japanischen "Animes" und "Mangas". Daher gründete ich kurz darauf eine Webseite, die sich mit besagtem Thema beschäftigte und baute diese recht erfolgreich zu einer der größten Deutschen Anime- und Manga-Seiten aus, die es damals im Internet zu finden gab. Mit einigen Freunden, die mir als Moderatoren halfen die Seite zu pflegen, surfte ich auf der Welle meiner Begeisterung für Anime und Manga, bis auch dieser Bereich mich nicht mehr ausfüllte und ich spürte, dass ich weiter ziehen musste.

Daraufhin kehrte ich zu meiner offensichtlichen Leidenschaft zurück, dem Webdesign und kam über das Webdesign zur Grafik bzw. zum Grafikdesign. Nebenher, manisch angetrieben von meiner kreativen Neugierde, fing ich auch an, zu musizieren. Inspiriert durch meinen Cousin Jan St. Werner, dem Gründer der Band „Mouse on Mars“, versuchte auch ich mich in elektronischer Musik. Noch heute musiziere ich und baue am Computer, rein digital mit einer Musik-Software, meine düsteren und dystopischen "Sci-Fi" Tracks, welche meist von einer sehr bedrohlichen Zukunft handeln. Bereits als Kind liebte ich Science Fiction Filme. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass meine ersten Filme ebenso Science-Fiction waren, als auch meine ersten Zeichnungen, die ich bereits in meiner frühen Kindheit anfertigte. Filme wie Jurassic Park, Alien, Aliens und Termintor (Filme, die ich in den jungen Jahren gar nicht hätte sehen dürfen) inspirierten meine cineastische Vorliebe. Ich konnte mich in die Filme einfühlen, in diese eintauchen und die Fiktion in meiner Kunst stets weiter ausleben, bzw. mit Leben füllen.

Während meiner Schulzeit, mich dem Abitur nähernd, faszinierte mich erneut das Filmemachen. So kam es, dass ich während meiner Abiturvorbereitungen einen politischen Kurzfilm für den Filmwettbewerb PROJEKT-P in Berlin drehte, auf den letzten Drücker einreichte und den Wettbewerb mit dem ersten Platz gewann. Leider konnte ich an der Siegerehrung und den Feierlichkeiten nicht teilnehmen, weil ich mich zeitgleich auf meinem Abi-Ball befand. Beflügelt durch diesen Erfolg und der Tatsache, dass ich, aufgrund meiner Begabung, einen kreativen Beruf ausüben möchte, bewarb ich mich daraufhin an der Fachhochschule Düsseldorf für das Studienfach Design und wurde nach bestandener Eignungsprüfung dort angenommen.

Während meines Studiums, verlagerte sich mein Schaffen immer mehr in Richtung Fotografie und Digital Art bzw. Foto-Manipulation. Ich bemerkte immer intensiver, durch meine fotografischen Arbeiten, wohin mich meine Reise einmal führen würde. Immer mehr interessierte ich mich für Fotografie, sowohl analog als auch digital. Film und Foto wurden unaufhaltsam zu meiner Berufung. Zwar gestalte ich auch liebend gerne Flyer, Plakate, Visitenkarten und Printmedien, doch brenne ich am intensivsten für die Fotografie und das Filmemachen, für alles, was sich durch eine Kamera einfangen lässt. Es liegt mir im Blut, Geschichten zu erzählen. Daher wirkt meine Fotografie bewusst inszeniert und cineastisch. Dokumentarisches „Ablichten“ von Alltäglichkeiten erfüllt mich nicht. Daher entlocke ich lieber meinen Modellen ihr düsteres Alter-Ego und setze dieses in Szene. Ich will nicht nur etwas darstellen, ich will kreieren und erzählen, sowohl in meinem Filmen als auch in meiner Fotografie und digitalen Kunst.

MEINE KUNST

Manchmal dauert es mitunter viele Jahre, manchmal sogar ein Leben lang, um zu begreifen, wer man ist, wohin man möchte und was einen als Mensch und in meinem Fall auch als Künstler ausmacht. Wie weit bin ich schon gegangen, auf der Suche nach mir selbst, nach der Tätigkeit, für welche ich mich wahrhaftig berufen fühle und nach dem Ort, wo ich hingehöre. Wie weit bin ich schon gegangen und dann benötigt es am Ende doch nur ein paar Zufälle, um endlich zu finden, wonach ich scheinbar schon immer suchte. Dass ich kreativ bin weiß ich schon sehr lange. Auch dass ich mich zur Fotografie und dem Filmemachen hingezogen fühle. Doch was zeichnet mich als Künstler aus, was treibt mich an, was entflammt mich und was lässt mich kühl, wohin steuere ich auf meiner kreativen Reise, und wo wird diese enden? Die Antworten auf meine Fragen habe ich erst jüngst in Erfahrung bringen können, als ich meine Arbeiten bei einem Fotografie-Wettbewerb eingereicht habe und meine Arbeiten gezielt aussuchen, betiteln und beschreiben musste.

Nun muss man wissen, dass in jeder kreativen Arbeit eines jeden Kunstschaffenden, große Teile der eigenen Seele stecken.

Ich wurde schon öfter gefragt, was für eine Geschichte meine Arbeiten erzählen. Jeder Mensch verbirgt Emotionen in sich. Wir funktionieren in der Gesellschaft bzw. müssen funktionieren, die Hektik und Dynamik der Moderne meißeln uns und fordern eine immer bessere Fassade. Doch diese Fassade interessiert mich nicht. Die lächelnden „Blondchen“ und schön retuschierten Püppchen lasse ich nur all zu gerne „links“ liegen, jedenfalls in meinen freien Arbeiten. Mich Interessiert das allgegenwertige "Böse" namens ZORN! Dieses will ich zum Vorschein bringen. In meinen Arbeiten geht es um all den unterdrückten Schmerz und die alltägliche Wut, die wir in uns tragen. Meine Kunst ist auf gewisse Art und Weise brutal. Ungeschönt, hart und sehr intensiv. Es geht nicht um Täuschung , sondern die Enttäuschung, das Freilegen und Darstellen unserer verletzlichen und gekränkten Seiten. Um Leid und Unterdrückung. Um eine sehr pure Form von Gewalt. Meine Kunst ist gewalttätig. Sie kennt keinen Schnörkel und keine Gnade, keine Weichheit und keinen Sanftmut und ist fern von falscher Idylle. Sie ist düster und hart und darauf bin ich stolz.

DER ANDERE FELIX


Es gibt da draußen, man glaubt es kaum, noch einen Felix Berner,... eigentlich sogar eine Handvoll, welche sich auf Google den Rang streitig machen. Daher sollte gesagt sein (zumal ich schon E-Mails bekomme, die nicht an mich gerichtet sind), dass ich NICHT der tanzende Felix Berner bin, der seine tänzerische Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen absolvierte, mit dem Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung. Das heißt, wenn ihr folgendes lest, dann handelt es sich nicht um mich, den fotografierenden, designenden, filmemachenden und musizierenden Felix Berner, sondern um den tanzenden Tanzpädagogen:

"Als Tänzer arbeitete er mit einer Vielzahl von internationalen Choreograf*innen wie Pina Bausch, Ann van den Broek, Sharon Eyal, Tero Saarinen, Club Guy & Roni und Jan Pusch u. v. a. Seine Arbeit als Choreograf brachte ihn u. a. an das Junge Residenztheater in München, das IMPULS Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt, das schrit_tmacher Festival Aachen sowie ans Staatstheater Oldenburg und Mainz und wurde bereits vielfach ausgezeichnet: fünffache Einladung zum Tanztreffen der Jugend, Einladungen zum International Youth Arts Festival in Kingston (GB) und zum THINK BIG! #5 Festival. Neben Lehraufträgen, z. B. am HZT der Universität der Künste Berlin, der Universität Mozarteum Salzburg und der Universität Koblenz / Landau, ist er in der Tanz- und Theatervermittlung fest am Staatstheater Mainz tätig. Ab der Spielzeit 2018 / 2019 arbeitet er auch als Choreograf mit dem Ensemble von tanzmainz am Staatstheater Mainz und ist Juror für das Tanztreffen der Jugend der Berliner Festspiele." Zitat: www. felix-berner. com

Das bin ich nicht!

...und ja, ich greife dir durch diese Zeilen auf Google etwas die Suchergebnisse weg.